Künstlerische Leitung

Olaf Fütterer (Chordirektor und musikalische Leitung)

Der deutsche Dirigent , Kulturmanager und Personalberater Olaf Fütterer ist ein leidenschaftlicher Chorleiter und begeisterter Kenner der Vokalmusik, insbesondere der Vokalsinfonik.

Nach seinem Studium für Orgel (Wolfgang Baumgratz) und Chor- und Orchesterleitung an der Hochschule der Künste in Bremen (1991) und einem Studium zum Diplom-Musiktheaterregisseur bei Prof. Götz Friedrich/Prof. Helmut Franz an der Universität Hamburg war Olaf Fütterer für einige Jahre als Kirchenmusiker, Chorleiter und Musikpädagoge tätig.

Er wirkte in den in den 90er Jahren beim Aufbau neuer kultureller Strukturen in den neuen Ländern mit und war u. a. Orchestermanager im damaligen Rundfunkblasorchester Leipzig, später Leiter und Regisseur eines Open-Air-Festivals in Sachsen, welches im MDR-Musiksommer aufging. Ein Höhepunkt war die Inszenierung und Aufführung der Oper „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart mit Gunther Emmerlich als „Sarastro“ und Olaf Bär als „Papageno“ vor insgesamt 15.000 Besuchern.

Durch die Ludwigsburger Schloßfestspiele fand er den Weg nach Baden-Baden, wo er Ende der 90er Jahre zuerst Orchestermanager der Baden-Badener Philharmonie und später Gesamtkoordinator des Festspielhauses Baden-Baden und maßgeblich an der künstlerischen Inbetriebnahme beteiligt war.

Olaf Fütterer ist auch Personaler. Geprägt durch familiären Hintergrund war er in den darauffolgenden Jahren professionell im Human Resources Management, insbesondere in der Personalentwicklung tätig.

In seiner Laufbahn leitete er parallel zahlreiche Chöre und Orchester und erarbeitete sich ein enormes Repertoire an chorsinfonischen Werken.

Als Gründer und Leiter der Singakademie Ortenau sowie des Collegium vocale Strasbourg-Ortenau entwickelte er preisgekrönte Projekte im Chorbereich und dirigierte in den vergangenen Jahren alle wichtigen Oratorien und Passionen des chorsinfonischen Repertoires.

Olaf Fütterer ist auch künsterischer Leiter der Kulturinitiative „Vox Rheni Stimme des Rheins – Kultur im Herzen Europas“. Im Rahmen dieser Initiative gründete er das deutsch-französische Orchester „Musicians sans frontières Alsace-Ortenau“ und führt immer wieder deutsche und französische Musiker in gemeinsamen Projekten zusammen.

Vox Rheni veranstaltet in regelmäßigen Abständen Chorkonzerte in verschiedenen europäischen Metropolen und setzt sich so für den völkerverbindenden Kulturaustausch ein.

Regina Bartels (Musikalische Leitung)

Die in Düsseldorf geborene Sopranistin Regina Bartels studierte nach ihrem Abitur Gesang in Saarbrücken bei Matthias Heiling und bekam schon bald ihr erstes Engagement im Opernchor des Saarländischen Staatstheaters. Nach Abschluss ihres Sprachstudiums entschied sie sich, kurzzeitig etwas anderes zu machen und begann 1991 bei Lufthansa. 1997 wechselte sie in den Extrachor des hessischen Staatstheaters Wiesbaden. An der Wiesbadener Musik-und Kunstschule nimmt sie weiterhin Gesangsunterricht bei der Dozentin Maria Tuczek-Graf und erweitert ihr Fach um das Koloraturfach. 2015 begleitete sie das Lufthansa Orchester als Flötistin nach Puerto Rico. Daraus entstand die gemeinsame Idee, einen Lufthansa Chor zu gründen. Seit Juni 2016 ist sie Spartenleiterin und künstlerische Leiterin des Lufthansa Konzertchores. 

Alma De Lon (Chorleiterassistenz und Stimmbildung)

Alma De Lon, Mezzosopran, ist in München aufgewachsen. Sie ist seit 2006 Mitglied des Staatstheaters Wiesbaden und seit dessen Gründung Chordirektorin des Konzertchores der Lufthansa. Sie ist Absolventin u.a. des renommierten San Francisco Conservatory of Music, Gründerin der Akademie für Musik, Gesang und Darstellung e.V. und der Pocket Opera De Lon. Zu ihren Bühnenrollen gehören u.a. der Orfeo aus der Oper „Orfeo ed Euridice” von Ch. W. Gluck und Santuzza aus „Cavalleria Rusticana” von Pietro Mascagni. Sie ist Gewinnerin mehrerer Wettbewerbe und Stipendien, unter anderem der Münchner Singschul’ der Bayrischen Staatsoper. Alma De Lon liebt den klassischen Gesang, tritt aber auch sehr gerne und mit Erfolg mit Jazz und Pop Formationen auf.